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Folge #239 · Event

Konferenz und BarCamp

Fr., 19. Juli · Hosts: Roman Fritsches · Gast: Sven

Die tgabar e.V. plant ihre erste Konferenz mit Barcamp am 17. und 18. Oktober 2024 in Berlin. Tag eins bringt Podiumsdiskussionen, Vorträge und geselligen Austausch an Tischen; Tag zwei wird zum Barcamp, in dem die Lounges in Slots aktiv Standards, Bildung und Forschung erarbeiten. Eingebettet ist eine kurze Mitgliederversammlung.

Inhalt des Podcasts

Was ist ein Barcamp und warum macht die tgabar eins?

Roman: Sven, willkommen an der TGA-Bar.

Sven: Moin Roman. Es ist immer noch EM.

Roman: Es ist immer noch EM. Wir haben heute die erste Folge unter Vorbehalt. Es kann sein, dass ich Dinge sage, die vom Ausschuss der tgabar nicht akzeptiert werden und die ich wieder zurücknehmen muss.

Sven: Aber wir müssen sie trotzdem aufnehmen, weil wir einen Cliffhanger hatten.

Roman: Wir haben gesagt: Freut euch aufs Barcamp.

Sven: Damit haben wir Teil 2 eingeleitet. Was ist denn ein Barcamp?

Roman: Die tgabar wird ihre größte Investition für dieses Jahr 2024 tätigen, und es ist ein phänomenaler Aufschlag. Kein Verein hat sich gegründet und dann nicht nur eine Mitgliederversammlung mit bis zu 120 Leuten gemacht, sondern das Ganze auch noch als Konferenz gestaltet.

Sven: Also ist ein Barcamp eine Konferenz?

Roman: Eigentlich nicht. Der Begriff kommt aus der IT und ein bisschen vom Bootcamp her — man versucht, ein Trainingslager zu machen. Bei einem Barcamp aus der IT programmiert oder hackt man gemeinsam, versucht wirklich, gemeinsam etwas Neues zu entwickeln. Das wäre auch der Anspruch, wenn wir uns treffen: Wir sind TGA-Planende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und in der Lage, Dinge zu verändern, Standards zu entwickeln, Forschung zu betreiben, Bildung auf den Markt zu bringen und uns gegenseitig zu bilden. Das wollen wir in einem persönlichen Treffen in Berlin umsetzen — am 17. und 18. Oktober. Dazu laden wir nochmal konkret ein. Die Folge ist unter Vorbehalt; wir warten nur noch auf die Bestätigung der Location.

Wer ist eingeladen und wie viele Plätze gibt es?

Sven: Das heißt, alle, die jetzt Mitglied sind oder es noch werden, werden dazu eingeladen?

Roman: Absolut. Alle institutionellen, also juristischen Personen — das Ingenieurbüro oder der Generalplaner, der mitmacht — können mindestens eine Person schicken. Wir schauen zuerst, dass die Wahlberechtigten beziehungsweise die Bevollmächtigten dabei sind, und dann, wie viele Plätze wir noch übrig haben.

Sven: Ist das begrenzt?

Roman: Ja, wir haben eine Bestuhlung für 120. Wenn ein paar Leute stehen, sind es vielleicht 150. Das wird der Rahmen sein, und das ist schon großartig. Ich war beim VDI bei der Konferenz „BIM in der TGA" — da waren es am Anfang 100 Leute, am Schluss 50. 100 Leute in einem Raum bei einer zweitägigen Konferenz ist schon relativ viel.

Wie ist das Programm an Tag eins aufgebaut?

Sven: Wird es Formate geben, bei denen wirklich jeder seinen Beitrag leisten kann?

Roman: Ich formuliere eine Vision, deshalb unter Vorbehalt — das ist alles noch vom Ausschuss abzustimmen. Am Tag 1 machen wir „Ringelpiez mit Anfassen": Wir treffen uns alle, holen die Themen bei unseren Problemen ab. Vielleicht holen wir Architekten und Projektsteuerer auf die Bühne, machen Podiumsdiskussionen. Auf der Bühne sitzen wir zwei vielleicht als die beiden Alten, die im Podcast alles kommentieren. Dann gibt es Vorträge, und ihr sitzt an runden Tischen zu dritt, viert, fünft, kommt bei einem Bier oder Wein ins Gespräch. Das geht vielleicht länger — nicht schon um sechs Schluss, sondern erst um neun oder zehn, mit ein bisschen Musik. Erstmal alle zusammenbringen, die Probleme abholen und sich berieseln lassen.

Was passiert am Tag zwei — dem eigentlichen Barcamp?

Roman: An Tag zwei — dem Freitag — drehen wir das Ganze: Schluss mit Berieseln, jetzt kommt das Barcamp, jetzt werden wir aktiv. Wir fragen, was die verschiedenen Lounges dieses Jahr schon gemacht haben und was als nächstes passieren könnte: was sie auf der Website veröffentlichen, welche Themen sie bearbeiten, welche Standards erarbeitet, welche Fortbildungen angeboten und welche Forschung betrieben werden könnte. Das soll konkret in Slots von etwa zweieinhalb Stunden in kleinen Gruppen erarbeitet werden, dafür haben wir verschiedene Unterräume.

Sven: Verbunden auch mit der Mitgliederversammlung.

Roman: Genau, die Mitgliederversammlung schieben wir ein. Sie soll rekordverdächtig kurz werden — es ist ja nur ein Formalismus. Ich erinnere mich an Lars, der sagte, das soll ein cooler Verein werden; wir wollen keine zweistündige Mitgliederversammlung. Ich gebe uns 15 Minuten, um Schatzmeister beziehungsweise Schatzmeisterin, Rechnungsprüfer und die Bestätigung des Vorstands durchzubekommen.

Wie kann man sich beteiligen oder ein Thema einbringen?

Sven: Wenn ich das eine coole Idee finde — wo muss ich hin, und was ist, wenn ich ein Thema habe, das noch gar nicht platziert ist?

Roman: Meldet euch bitte unbedingt. Wir müssen diesen Kreis noch verstetigen. Lars Schumacher will sich um die Inhalte mitkümmern, ich kümmere mich auch darum, und Sarah kümmert sich um den Rahmen. Im Prinzip ist der ganze Ausschuss relevant. Die Mailadresse ist ausschuss@tgabar.de — wenn ihr sagt: Ich kenne einen coolen Architekten, eine coole Architektin, einen coolen Projektsteuerer.

Sven: Oder ich möchte selbst einen Impulsvortrag halten.

Roman: Ich möchte einen Impulsvortrag halten, ich möchte in der Podiumsdiskussion dabei sein — zu irgendeinem Thema, das unsere Probleme bespricht.

Sven: „Luftschlösser bauen" wäre ein geiler Vortrag.

Roman: Entweder Luftschlösser bauen oder auch ein bisschen „Fuck up": Ich habe Mist gebaut, und was kam dabei raus.

Sven: Oder: Ich habe etwas entdeckt, das sehr cool aussieht.

Roman: Genau. Wenn ihr Ideen habt, schreibt an ausschuss@tgabar.de. Wir freuen uns über Ideen und über Interesse, in Podiumsdiskussionen Zeit zu nehmen — zu sagen: Ich erzähle von meinem Problem, und ich hoffe, ihr habt es auch alle, und ich will ein paar Lösungsansätze verstehen. Oder Architekt, Projektsteuerer, TGA-Planer, Brandschutzplaner — um ein Problem zu diskutieren und einen Lösungsansatz herauszubekommen.

Wann und wo findet die Konferenz statt?

Sven: Sehr cool. Und wo war das jetzt?

Roman: Berlin. Wir haben verschiedene Locations — vier Stück haben wir ausgesucht. Die endgültige will ich noch nicht kundtun, damit sie keinen Vorteil in der Verhandlung hat.

Sven: Das ist ja auch noch eine Spoiler-Folge. Ich glaube, das wird ein ordentliches Programm. Zwei Tage volles Programm. Von Planenden für Planende.

Roman: Genau, Donnerstag nach Mittag: Spaß, Ringelpiez mit Anfassen. Wir sitzen an Tischen, ihr könnt euch mit Gleichgesinnten austauschen, habt vorne bei uns Diskussionen, kommt an und trinkt Bier und Wein.

Sven: Und Wissen.

Roman: Whisky. Ihr merkt, wohin die Richtung geht. Am Freitag wird dann auch Wissen geschaffen und transportiert. Das ist der Plan — kein Standard-Kram, da haben wir etwas Spezielles.

Sven: Das ist die Chance, die wir uns erarbeitet haben, den Diskurs auf eine andere Ebene zu lenken. Ich freue mich darauf. Einmal zusammenfassen: 17. und 18. Oktober.

Roman: 17. und 18. Oktober ist der Plan, in Berlin.

Sven: Location ist noch unknown.

Roman: Ja, in Berlin auf jeden Fall — das ist eine große Stadt. Unter Vorbehalt, kleine Themen werden sich noch ändern.

Sven: Wenn ihr etwas habt, das wir noch nicht besprochen haben — das ist genau die Plattform dazu.

Roman: Schreibt uns eine Mail an den Ausschuss. Eine ernstgemeinte Aufforderung. Vielen Dank, bis bald, spätestens im Oktober.

Sven: Ciao.

Häufige Fragen zu dieser Folge

Am 17. und 18. Oktober 2024 in Berlin. Zum Aufnahmezeitpunkt steht die Folge unter Vorbehalt, da die endgültige Bestätigung der Location noch aussteht; vier Locations waren in der engeren Wahl.

Ein aus der IT stammendes Format, vergleichbar mit einem Bootcamp beziehungsweise Trainingslager, bei dem gemeinsam aktiv etwas Neues erarbeitet wird. Bei der tgabar sollen die TGA-Planenden in kleinen Gruppen Standards, Bildung und Forschung entwickeln.

Per Mail an ausschuss@tgabar.de. Möglich sind Vorschläge für Gäste (Architekten, Projektsteuerer), eigene Impulsvorträge oder die Teilnahme an Podiumsdiskussionen zu eigenen Themen und Problemen.

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