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Folge #100 · Rückblick

Das Finale der 1. Staffel

So., 15. Oktober · Hosts: Roman Fritsches, Sören Janson

In der hundertsten Folge beenden Roman Fritsches und Sören Janson die erste Staffel der tgabar-Bargespräche. Der Podcast über Projektmanagement in der TGA begann zu Corona-Zeiten als Begleitung eines Seminars und hat einen gemeinnützigen Verein hervorgebracht. In Staffel 2 soll der Podcast zum akustischen Newsletter werden und die Vereinsarbeit, die Lounges und den Vorstand enger begleiten.

Inhalt des Podcasts

Warum endet die erste Staffel mit der hundertsten Folge?

Roman: Moin Moin aus Hamburg und herzlich willkommen zum einzigen Podcast und zum hundertsten Podcast zum Thema Projektmanagement in der TGA. Sören, du und ich sitzen in der Bar — wir haben tatsächlich auch ein Bier auf am Sonntagmorgen. Das ist das einzige, was wir jemals hier getrunken haben. Es ist die hundertste Folge, und wir sind ein bisschen melancholisch: Wir haben entschieden, nach der hundertsten Folge die erste Staffel zu beenden.

Sören: Wo gibt es das schon? Von welchem Erfolgsformat gibt es schon mal eine Staffel mit hundert Folgen? Game of Thrones hat das nicht geschafft.

Roman: Wir sind die Simpsons der TGA. Wir beenden diese erste Staffel mit hundert Folgen, machen einen kleinen Rückblick und legen vor allem unser Konzept für die nächsten tausend Folgen offen.

Wie hat der Podcast angefangen?

Sören: Wir entwickeln uns stetig weiter, das merkt ihr auch an den Themen, die wir begleitet haben. Ich habe es heute Morgen als Urschleim des Podcasts bezeichnet — angefangen hat alles zu Corona-Zeiten.

Roman: Stimmt, es fing zu Corona-Zeiten an. Wir hatten ein Seminar, das wir begleiten wollten, und dazu haben wir einen Podcast gemacht. Und da ging es nur um Projektmanagement.

Sören: Was heißt nur? Gerade was Arbeit angeht, ist eigentlich alles Projektmanagement.

Roman: Wir haben uns nicht mit fachlichen Entwicklungen einzelner Themen oder Bauüberwachung im weitesten Sinne beschäftigt. Es war viel drin. Mein Selbstkritikpunkt: Bei den Themen sind wir manchmal ein bisschen ausgefasert. Mal haben wir ein Interview angekündigt, das wir dann nicht durchgeführt haben. Mal haben wir einen Fokus gesetzt, etwa Professoren zu interviewen, und nach zwei guten Interviews wieder beendet. Wir haben uns vorgenommen, künftig mehr Struktur reinzubringen.

Wie wurde aus dem Podcast ein Verein?

Roman: Wir sind der einzige Podcast, aus dem ein Verein entstehen wird — ein gemeinnütziger Verein für TGA-Planende. Das ist die Zielgruppe. Es hat sich schon ein Vorstand gebildet und sogar ein Barkeeper herausentwickelt. Das werden wir in der ersten Folge der nächsten Staffel ausführlich beleuchten.

Sören: Das haben wir auch immer mal wieder in einzelnen Folgen behandelt, und das wollen wir ab Staffel 2 stärker in den Fokus rücken.

Was ändert sich in der zweiten Staffel?

Sören: Wir werden die Strukturen zeigen und den Podcast als Kommunikationsmedium des Vereins nutzen — einen klassischen Newsletter, aber aufs Ohr, mit aktuellen Themen.

Roman: Ein akustischer Newsletter, auch mit Interviews mit den verschiedenen Lounge-Leitern, Barkeepern, dem Vorstand und so weiter. Ich verstehe es nicht nur als begleitenden Verein, sondern als unser Baby. Aus diesem Podcast entsteht ein Verein, und dieses Baby muss man fordern und fördern. Wir befördern es, indem wir es akustisch begleiten. Wir krabbeln nicht mehr, wir laufen mittlerweile — und wir werden die Lounge-Leitenden immer wieder kitzeln: Was hast du gemacht, was passiert nächstes Jahr, was stellst du bei der Mitgliederversammlung vor, was können die Mitglieder erwarten?

Sören: Das war immer unser Anspruch: Mehrwert bringen. Jeder, der den Podcast hört, soll ein bisschen schlauer werden, nicht nur älter. Wir haben viele Themen angegangen, einzelne und mehrere Gespräche geführt, Interviews gegeben. Das jetzt weiter in die einzelnen Bars zu streuen, die sich um BIM, New Work oder Nachwuchsgewinnung kümmern, ist ein großer Multiplikator — mehr Informationen und Wissen, als wir zu zweit über weitere tausend Folgen liefern könnten.

Welche Lounges arbeiten bereits?

Roman: Verein mit Bar und Podcast an der Bar — das macht Sinn, fast wie die Faust aufs Auge, wie der Name es schon bringt. Die Lounges laufen zum Teil schon. Ein Beispiel ist die Lounge BIM, in der Reinhard Wimmer, Professor Wimmer, mit Mohamad Hussein und der BIM-Hub Hamburg sowie verschiedenen Mitgliedern aktiv ist — Irina Fischer, Lars Schumacher und viele andere, etwa Filip Petrovic, der Profi im BIM-Elektro ist. Da werden Standards und Anwendungsfälle entwickelt. Darüber zu berichten und immer wieder zu zeigen, was da passiert, können wir gar nicht genug machen — das führt dazu, dass sich weitere Profis einbringen.

Sören: Das sind Themen der Zeit, die uns alle umtreiben. Nicht jeder kann immer seinen Fokus darauf legen, weil er viele andere Sachen auf dem Zettel hat. Das Format des Podcasts auf der Fahrt mit der Tram zur Arbeit zu nutzen, hilft und soll den Verein weiter pushen.

Wie kann man beim Verein mitmachen?

Roman: Wir wollen unser Baby nicht nur krabbeln, sondern laufen sehen, und wir werden es intensiv begleiten — die verschiedenen Auswüchse in alle Richtungen. Wir sind schnell gewachsen. Vergleichen wir es mit einem Baum: Bestimmte Zweige muss man besonders pflegen, den Topf zur Sonne drehen, den richtigen Dünger geben — wir sind der Dünger.

Sören: Das ist Teil unseres Prozesses. Aus einer Laune heraus haben wir den Podcast gestartet, und daraus haben sich viele tolle Ideen entwickelt, die eine Größenordnung angenommen haben, die sich zu zweit mit unserem Anspruch nicht mehr realisieren lässt. Und das krönt sich jetzt am?

Roman: Die Gründungsversammlung wird am 10.11. stattfinden, und wir freuen uns, wenn ihr am Verein teilhabt.

Sören: Meldet euch über alle bekannten Kanäle: über die tgabar.de, über LinkedIn, per E-Mail.

Roman: Am liebsten über die tgabar.de, um es ein bisschen zu kanalisieren. Lasst uns unsere Branche verbessern und wirklich Mehrwert schaffen — das packt die Bar.

Sören: Zum letzten Drink kommt ein letztes Mal — auch da wird es Veränderungen geben.

Roman: Hört es euch noch einmal an, das Saxophon. In der nächsten Staffel gibt es eine andere Musik, ich werde etwas anderes machen. Bis bald.

Häufige Fragen zu dieser Folge

Der Podcast begann zu Corona-Zeiten als Begleitung eines Seminars zum Thema Projektmanagement in der TGA. Aus dieser Laune heraus entwickelten sich viele Ideen, sodass aus dem Podcast ein gemeinnütziger Verein für TGA-Planende hervorging.

Als akustischer Newsletter des Vereins, mit mehr Struktur und Interviews mit Lounge-Leitern, Barkeepern und dem Vorstand. Themen wie BIM, New Work und Nachwuchsgewinnung werden stärker in die einzelnen Lounges gestreut, um mehr Wissen zu verbreiten.

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