Roman und Sören blicken auf das Workcamp der tgabar in Heidelberg zurück: über 120 TGA-Planerinnen und -Planer arbeiteten an zwei Tagen über fünf Stunden in sechs Lounges live an einem Workbook mit sechs Kapiteln. Außerdem wurde der Vorstand wiedergewählt und um zwei Beisitzer erweitert; das Workbook soll binnen zwei Monaten erscheinen.
Inhalt des Podcasts
Wie hat das Workcamp in Heidelberg begonnen?
Roman: Herzlich willkommen an der TGA-Bar. Sören, du hast das Intro gehört.
Sören: Ja, ich bin wieder hellwach.
Roman: Wir waren auch die ersten auf dem Workcamp in Heidelberg. Ich bin am Abend vorher mit ein paar netten Hamburgern nach Heidelberg gefahren, und wir hatten sehr viel Spaß. Mit über 120, ich glaube sogar 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben wir unser Workcamp gemacht. Nach dem Bootcamp und dem Barcamp kam das Workcamp.
Sören: Was sich genau hinter dem Begriff versteckt, haben wir schon erklärt, das wiederholen wir hier nicht.
Roman: Wir hatten wieder mal einen großartigen Moderator, Sven Krause, der uns durch die Agenda geführt hat. Vielen Dank dafür.
Was haben die Regionaltische der tgabar besprochen?
Roman: Wir haben auf dem Workcamp mit euch TGA-Planerinnen und TGA-Planern angefangen, noch mal über die Regionaltische zu sprechen — was ist passiert. Region West hat sich zweimal getroffen, einmal davon sogar beim Wasserskifahren; das hatte Berker Yilmaz organisiert. Die Region Bayern hat sich einmal getroffen, das hatte Chris im Blick. Und die Region Nord hat sich in Hamburg bei M&P getroffen, da war ich auch dabei. Es gab außerdem eine Regionalgruppe Baden-Württemberg.
Sören: Je mehr wir werden, desto mehr kommt auch die lokale Vernetzung. Wir haben festgestellt, dass wir in einigen Regionen bedauerlicherweise gar nicht vertreten sind.
Roman: Genau, das war die Region Ost. Wir hatten einen Kollegen von HKL dabei, der sagte: Region Ost fehlt hier noch. Auf der Karte sieht man viele Büros — nicht nur Berlin, sondern auch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Er hat schon Interesse angemeldet, es wird also auch einen Regionentisch Ost geben.
Roman: Es gibt 14 Bundesländer, die mit TGA-Planern an der TGA-Bar vertreten sind. Es fehlen Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und das Saarland. Wenn ihr ein Büro aus diesen Regionen seid oder kennt, meldet euch bitte an der Bar.
Roman: Inhaltlich ging es bei den Regionentischen vor allem um lokale Veranstaltungen. Region Nord hat zum Beispiel über die Ideen Expo in Hannover mit 500.000 Schülerinnen gesprochen und über die Get Nord in Hamburg — Thema regionale Nachwuchsgewinnung.
Sören: Dazu gehört auch zu schauen, was aktuelle fachtechnische Themen der Region sind, etwa der Hamburg-Standard: Wie können wir Kosten reduzieren und Erfahrungen teilen?
Welche Rolle spielten die Fachjournalisten beim Workcamp?
Roman: Neu war diesmal, dass wir drei Journalistinnen an Bord hatten — Silke, Nicklas und Markus — von drei verschiedenen TGA-Fachzeitschriften, die alles begleitet haben. Silke war in der Region Nord unterwegs und hat neue Anregungen gebracht. Mit ihnen bleiben wir im Austausch, liefern Artikel an die Magazine und können hoffentlich auch neue Leser für die Bar gewinnen. Den ersten Artikel über das Workcamp habe ich heute schon geprüft und freigegeben, an den anderen beiden arbeite ich noch.
Was steht im Workbook der tgabar?
Roman: Der Hauptteil der Veranstaltung war mindestens fünf Stunden Livearbeiten in sechs verschiedenen Lounges an einem großen Workbook — fünf Stunden und 15 Minuten über zwei Tage, in vier Phasen. Die Lounges haben tatsächlich in Echtzeit ein Buch geschrieben, das mindestens sechs Kapitel hat: BIM und TGA-Planung, smarte BIM und TGA-Planung, KI, Büro- und Projektleitung, Bauüberwachung, Elektrotechnik und Bildung in der TGA.
Roman: Wir haben gesammelt, was wir schon haben — viele veröffentlichte Artikel und Beiträge — und vieles neu erarbeitet. Das Workbook ist in Arbeit; wir haben versprochen, uns maximal zwei Monate Zeit zu nehmen, um es zu veröffentlichen. Wir werden es von Hand redigieren und sicherstellen, dass Qualität drin ist und nicht nur etwas in ChatGPT hineingehackt wurde.
Wer wurde in den neuen Vorstand der tgabar gewählt?
Sören: Wir hatten auch eine Mitgliederversammlung, die du geleitet hast. Dabei wurde ein neuer Vorstand gewählt — in der alten Konstellation wie vor zwei Jahren: Roman Fritsches-Baguhl, Sarah Tax und Christopher Duftschmid. Zusätzlich wurden ins Team berufen: Claudius Schade als CTO für die Hinterstruktur und Berker Yilmaz für das Thema Nachwuchsgewinnung. Als Fünf-Personen-Vorstand sind sie zur Wahl angetreten und gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch.
Roman: Danke an Claudius und Berker, dass ihr uns unterstützt — das ist Gold wert.
Wie viele Mitglieder hat die tgabar erreicht?
Roman: Wir haben beschlossen, unsere Mitgliederzahlen schneller zu erhöhen. Es gab einen ziemlich linearen Anstieg mit einem Sprung, als wir viele Mitglieder in die neue Software eingebracht haben. Wir haben knapp 4.500 TGA-Planerinnen und -Planer im Verein — von Hand gezählt, nicht mit KI, weil ich von vielen Büros die Mitarbeiterzahlen kenne. Bei rund 90.000 insgesamt haben wir damit 5 % erreicht; jetzt wollen wir uns den 10 % widmen, also die Größe verdoppeln.
Roman: Es gab auch ein bisschen Selbstkritik: Das Onboarding und die Kommunikation waren nicht immer ideal, wir hatten zu dritt Kapazitätsprobleme — neue Software, MS Teams, Campai, Mitgliederkommunikation, das ganze Camp organisieren, Weiterbildung. Jetzt sind wir zu fünft, eigentlich zu siebt, weil wir noch zwei Mitarbeiterinnen dazubekommen haben, die als Angestellte des Vereins tätig sind.
Roman: Spannend fand ich auch, dass wir die Sponsoren viel besser eingebunden haben als letztes Jahr — es gab Ein-Minuten-Elevator-Pitches auf der Bühne, sehr lustig und informativ.
Sören: Neben dem Networking wurden auch viele Interaktionen und Challenges gestartet, um jeden Teilnehmenden zu integrieren und zu vernetzen — echt coole Icebreaker.
Wie fällt das Fazit zum Workcamp aus?
Roman: Das war ein Wrap-Up der Veranstaltung — es war der absolute Hammer. Die Veranstalter haben uns gesagt, dass sie seit zehn Jahren Veranstaltungen machen und noch nie eine Gruppe von Menschen erlebt haben, die so viel miteinander gesprochen und gelacht hat. Niemand saß alleine in der Ecke; es gab immer Interaktion, es war locker, schnell und lustig.
Sören: Das Lob geht an alle, dass sich alle so eingebracht haben und keine Scheu in der Kommunikation besteht, auch wenn man aus unterschiedlichen Ecken des Landes kommt. Man kommt mit jedem gut ins Gespräch und zieht Mehrwert raus.
Roman: Wir berichten in weiteren Folgen über die einzelnen Themen und starten mit unserer eigenen Lounge. Wir wünschen euch einen schönen Abend an der Bar und genießt das Wochenende.
Sören: Bis bald.
Roman: Bis bald.
Häufige Fragen zu dieser Folge
Das Workcamp ist eine zweitägige Veranstaltung der tgabar in Heidelberg, auf der über 120 TGA-Planerinnen und -Planer in sechs Lounges live an einem gemeinsamen Workbook arbeiten. Es folgt auf das Barcamp (Themen sammeln) und das Bootcamp (Themen vertiefen).
Das Workbook ist in Arbeit; die tgabar hat versprochen, sich maximal zwei Monate Zeit für die Veröffentlichung zu nehmen. Es wird von Hand redigiert, um die inhaltliche Qualität sicherzustellen.
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